Was hier deutlich wird:
Wenn man mit einer ungeeigneten Bürste arbeitet, gleitet man im Grunde nur über das Deckhaar. Die abgestorbene Unterwolle wird dabei gar nicht erreicht. Von außen fühlt sich das Fell trotzdem gepflegt an, weil lediglich lose Deckhaare entfernt wurden. Die abgestorbene Unterwolle bleibt jedoch tief im Fell verborgen.
Genau diese Unterwolle ist der eigentliche Auslöser vieler Probleme.
Sie blockiert die Luftzirkulation an der Haut, begünstigt Juckreiz und sorgt dafür, dass Hunde dauerhaft haaren. Das Fell kann sich nicht selbst regulieren, abgestorbene Haare lösen sich nicht und verteilen sich stattdessen in der Wohnung, im Auto und auf der Kleidung.
Das Tückische daran:
Je öfter man so bürstet, desto stärker entsteht das Gefühl, aktiv etwas gegen das ständige Haaren zu tun. In Wahrheit wird das eigentliche Problem dabei immer wieder übergangen, weil die abgestorbene Unterwolle nicht entfernt wird.
Solange diese lose Unterwolle im Fell bleibt, ändert sich nichts, egal wie regelmäßig gebürstet wird. Genau deshalb geraten so viele Hundebesitzer in einen endlosen Kreislauf aus Bürsten, Haaren und Frust.
Genau an diesem Punkt beginnt für mich im Hundesalon der entscheidende Unterschied.
Denn gute Fellpflege hat nichts damit zu tun, wie oft gebürstet wird – sondern womit.
Ich habe über die Jahre gemerkt, dass viele Probleme nicht am Hund liegen, sondern am Werkzeug. Solange eine Bürste nur über das Deckhaar streicht, bleibt die eigentliche Ursache im Fell bestehen. Erst wenn die lose Unterwolle gezielt gelöst wird, kann sich Haut und Fell wirklich erholen und das Haaren hört endlich auf.
Aus diesem Grund habe ich meine Arbeitsweise im Salon verändert.
Heute arbeite ich mit einer Bürste, die genau für dieses Problem entwickelt wurde. Sie greift dort, wo herkömmliche Bürsten nicht hinkommen – tief in der Unterwolle – und bleibt dabei sanft zum Hund.