
Diese eine Stelle an der Pfote übersieht fast jeder und vor dem Winter musst du sie prüfen
Seit fast 20 Jahren arbeite ich als Hundefriseurin in meinem eigenen Salon in Köln. Jung, alt, kurzhaarig, langhaarig, ruhig, nervös – ich hatte wirklich jede Art von Hund auf dem Tisch. Und bei fast jedem beginne ich inzwischen an derselben Stelle: Ich drehe die Pfote um.
Denn dort finde ich bei fast jedem Hund dasselbe.
Das liegt nicht an Nachlässigkeit. Ganz im Gegenteil. Die meisten Hundebesitzer kümmern sich liebevoll um ihren Hund. Sie bürsten, sie schneiden die Krallen, sie schauen in die Ohren. „Die Pfoten wische ich nach jedem Spaziergang ab“, höre ich fast täglich.
Und ja – von oben sieht die Pfote dann auch sauber aus.
Aber genau darin liegt das Problem. Denn was an einer Pfote wichtig ist, sieht man von oben nicht. Das eigentliche Geschehen findet unten statt – zwischen den Ballen.
Die Stelle, die fast niemand kontrolliert
Zwischen den Ballen wächst bei fast jedem Hund Fell. Nicht nach außen, wo man es sieht, sondern nach innen – in die Lücken zwischen den Zehen und über die Ballen hinweg. Bei Golden Retrievern, Pudeln, Doodles, Spaniels, Havanesern oder Schäferhunden oft so dicht, dass die Ballen komplett darunter verschwinden.
Genau dieses Haar ist das Problem. Nicht, weil es da ist – sondern weil es alles festhält, was der Hund draußen aufnimmt: Sand, Matsch, nasses Laub, kleine Steinchen. Im Sommer setzen sich Kletten darin fest und drücken bei jedem Schritt auf die Haut. Und ab dem ersten Frost Streusalz und Schnee, der sich im Haar zu harten Klumpen ballt.
Das Haar trocknet dort schlecht. Der Schmutz bleibt. Und mit jedem Spaziergang kommt eine Schicht dazu. Selbst bei Hunden, die frisch gebadet wurden, finde ich dort noch Dreck – das Wasser läuft über den Filz, nicht hindurch.
Unten die Ballen, dazwischen das Haar – und darin, was der letzte Spaziergang hinterlassen hat.
Warum dein Hund es dir nicht zeigt – und was er stattdessen tut
Die meisten Hunde zeigen davon lange gar nichts. Sie laufen, spielen, fressen – alles normal. Genau deshalb fällt es niemandem auf.
Erst mit der Zeit fangen manche an: Sie lecken abends auf der Decke an den Pfoten. Sie rutschen auf Laminat oder Fliesen, obwohl die Krallen kurz sind. Sie bleiben beim Spaziergang stehen und knabbern zwischen den Zehen. Manche treten mit einer Pfote nicht mehr richtig auf und verlagern das Gewicht, ohne dass man einen Grund sieht. Und viele Besitzer schieben genau das aufs Wetter, aufs Alter oder auf eine Allergie.
Wer dann reagiert, macht es meist so, wie ich es früher auch getan hätte: Pfoten gründlicher abwischen, Pfotenbalsam kaufen, den Hund öfter baden. Alles gut gemeint. Und alles bleibt an der Oberfläche, weil das, was den Schmutz festhält, dabei nicht weniger wird.
Das Tückische daran:
Je mehr der Hund leckt, desto feuchter wird das Haar zwischen den Ballen. Das feuchte Haar verklebt mit dem Schmutz, die Haut darunter wird wund – und der Hund leckt noch mehr. Ein Kreislauf, den viele über Monate mitschleppen, ohne die Ursache je gesehen zu haben.
Der Ballenkeil – so nenne ich es meinen Kundinnen gegenüber:
Haar, Feuchtigkeit und Schmutz verdichten sich zwischen den Ballen mit der Zeit zu einem kleinen, harten Filzkeil. Der drückt die Ballen auseinander – der Hund tritt nicht mehr auf dem weichen Ballen auf, sondern auf dem Keil, wie auf einer zweiten Sohle aus Filz.
Für deinen Hund fühlt sich das an wie ein Stein im Schuh – nur dass er ihn nicht ausziehen kann.
Links vorher, rechts zwei Minuten später. Dieser Hund wurde nach jedem Spaziergang abgewischt.
Warum die Schere hier nicht die Antwort ist
Ich habe selbst lange mit der Schere zwischen den Ballen gearbeitet. Bei einem ruhigen Hund geht das. Aber um den Filz herauszubekommen, muss man zwischen Haut und Filz kommen – und genau dort ist die Verletzungsgefahr am höchsten. Die Pfote ist die Stelle, an der Hunde am wenigsten stillhalten – eine kleine Zuckung, und die Spitze sitzt in der Haut zwischen den Zehen. Im Salon höre ich regelmäßig denselben Satz: „Einmal geschnitten, seitdem trau ich mich nicht mehr.“
Die große Schermaschine ist auch keine Hilfe. Ihr Kopf ist zu breit für die Lücke zwischen zwei Ballen, sie brummt wie ein Staubsauger, und der Hund zieht die Pfote weg, bevor man angefangen hat. Also bleibt bei vielen nur der Salon-Termin alle paar Wochen – und dazwischen wächst es nach.
Irgendwann habe ich verstanden: Das Problem lag nie am Hund. Es lag am Werkzeug.
Womit ich seitdem zwischen den Ballen arbeite
Seit ein paar Jahren nutze ich im Salon für diese Stelle nur noch ein einziges Gerät. Es heißt Pfotentrimmer und kommt von Pfotenmond, einem kleinen Anbieter aus dem Bergischen Land. Und es unterscheidet sich in einem Punkt grundlegend von allem, was viele Hundebesitzer bisher kennen.
Vorne bewegt sich kein Metall gegen Metall wie bei einer Schermaschine. Stattdessen schwingt ein weicher Kamm aus Kunststoff vor einer feststehenden Zahnleiste hin und her. Der Kamm nimmt das Haar mit, die Haut rutscht darunter durch. Er fasst Haar, nicht Haut. Der Kopf ist schmaler als die Lücke zwischen zwei Ballen, ein kleines Licht zeigt einem, was man gerade schneidet – und er ist etwa so leise wie eine elektrische Zahnbürste. Die meisten Hunde nehmen ihn nach dem ersten Mal gar nicht mehr wahr.
Seit ein paar Jahren mein Werkzeug für die Stelle, an die sonst nichts herankommt.
Was ihn für mich ausmacht, ist nicht die Technik, sondern das, was sie im Alltag bedeutet: Ich halte die Pfote nur noch locker in der Hand, und der Hund macht einfach mit. Ich fahre einmal durch die Lücke, das Haar fällt, der Hund merkt kaum, dass etwas passiert. Was früher der schwierigste Teil eines Termins war, ist heute der kürzeste.
Einmal durch die Lücke, das Haar fällt – eine Pfote dauert keine zwei Minuten.
Er ist kein Zaubergerät: Bei sehr dichtem Fell braucht es zwei, drei Durchgänge, und er ist gemacht für das Haar zwischen den Ballen – nicht, um den ganzen Hund zu scheren. Viele Kundinnen nutzen ihn danach auch für die Haare über den Augen, an den Ohren und am Po.
Der Test, den du jetzt sofort machen kannst
Wenn du bisher dachtest, bei deinem Hund sei da nichts, mach bitte einen einfachen Test:
Dreh die Pfote deines Hundes um und schau zwischen die Ballen. Wächst dort viel Haar, oder verschwinden die Ballen sogar darunter? Dann muss es weg. Denn genau darin bleiben Steinchen, Matsch und ab dem ersten Frost das Streusalz hängen – und mit jedem Spaziergang kommt eine Schicht dazu.
Spreiz jetzt mit zwei Fingern zwei Ballen auseinander. Fühlst du dort schon etwas Festes, Dunkles, vielleicht Feuchtes? Dann hat sich der Keil bereits gebildet. Bei vielen Hunden ist genau das die Stelle, die abends ständig geleckt wird.
Und wenn du heute noch nichts findest: Das Haar wächst nach – jede Woche ein Stück. Solange die Ballen noch frei sind, ist der beste Moment, um anzufangen. Dann lernt dein Hund das Gerät entspannt kennen, bevor draußen das erste Streusalz liegt.
Hier geht's zum Pfotentrimmer„Aber das Haar ist doch Schutz“ – und was der Winter damit macht
Diese Frage bekomme ich oft. Der Schutz der Pfote ist der Ballen selbst: dick, weich, gemacht für Stein, Hitze und Frost. Das Fell außen an der Pfote bleibt, wie es ist. Gekürzt wird nur, was zwischen den Ballen wächst – und das hält keinen Frost ab. Es hält das Salz fest.
Genau deshalb sehe ich ab dem ersten Streusalz jedes Jahr dieselben Pfoten im Salon: gerötete Haut zwischen den Zehen, Salzkrusten im Haar, Schneeklumpen, die sich beim Laufen festtreten, und Hunde, die nach dem Spaziergang minutenlang lecken. Sind die Ballen frei, wischt man die Pfote einmal ab – und es ist nichts mehr da, woran Salz und Schnee hängen bleiben könnten.
Und bei alten Hunden ist das kein Schönheitsthema mehr. Ein Hund mit steifen Hüften, der auf Laminat wegrutscht, weil er auf Filz statt auf seinen Ballen steht, kann stürzen. Viele Besitzer schieben das aufs Alter. Oft ist es die Pfote.
„Mein Hund hält doch nie still“
Das ist der häufigste Satz, den ich dazu höre. Bei den meisten Hunden ist es nicht die Pfote, die sie nicht mögen – es ist das Geräusch. Und genau das fehlt hier: Der Trimmer ist nicht lauter als eine elektrische Zahnbürste. Die meisten Hunde bleiben schon beim ersten Mal liegen. Für die, die trotzdem zappeln, mache ich es im Salon in drei Schritten – das dauert meist nur ein paar Minuten:
Schritt 1: Einschalten und einfach neben den Hund legen. Schnuppern lassen, Leckerli. Er merkt: Das ist nichts, wovor man weglaufen muss.
Schritt 2: Den laufenden Trimmer kurz an Schulter oder Rücken halten, damit er die Vibration spürt. Wieder Leckerli.
Schritt 3: Dann die erste Pfote. Wird der Hund unruhig, ist nach dieser Pfote für heute Schluss – die nächste kommt am Abend oder am nächsten Tag.
Ich empfehle den Trimmer meinen Kundinnen ganz bewusst für zu Hause, vor allem zwischen den Terminen im Salon. Alle drei bis vier Wochen einmal durch, dann bleibt die Stelle frei, statt dass sich über Wochen der nächste Keil bildet.
Ich fotografiere das inzwischen fast bei jedem Hund, weil es die Besitzer selbst kaum glauben:
Pfoten aus einer Woche im Salon – links vorher, rechts nachher. Jeder Hund wurde vorher zu Hause „abgewischt“.
Erst testen, dann entscheiden
Pfotenmond weiß, dass man so etwas erst glaubt, wenn man es am eigenen Hund gesehen hat. Deshalb gibt es die Testphase: Man bestellt den Trimmer, er kommt aus Köln mit DHL, man probiert ihn zuerst an der eigenen Hand aus – dann an den Pfoten des Hundes. 30 Tage lang. Gefällt er nicht, bleibt der Hund nicht ruhig oder passt er einfach nicht zu euch: zurückschicken, Geld zurück, ohne Diskussion. Über 40.000 Hundebesitzer haben ihn genau so getestet – und behalten.
- Schmaler Kopf, der zwischen zwei Ballen passt – für die Stelle, an die Schere und Schermaschine nicht herankommen
- Schwingender Kunststoffkamm statt Klinge auf Klinge: fasst Haar, nicht Haut
- Etwa so leise wie eine elektrische Zahnbürste, mit kleinem Licht
- 30 Tage ausprobieren, bei Nichtgefallen Geld zurück
- Versand aus Deutschland – bei Trusted Shops mit 4,59 von 5 bewertet (über 2.600 Bewertungen)
Sicherer Einkauf Wir sind zertifiziert und erfüllen die
Qualitätskriterien von TrustedShops
Ich empfehle diesen Trimmer, weil er die eine Stelle erreicht, an die sonst nichts herankommt – ohne dass der Hund dafür stillhalten muss wie bei der Schere. Mehr muss er nicht können.
Wenn du bis hierhin gelesen hast, danke ich dir dafür. Dreh heute Abend einmal die Pfote deines Hundes um. Und dann probiere den Trimmer ganz entspannt 30 Tage zu Hause aus – Pfotenmond legt die drei Ersatzklingen aktuell kostenlos dazu.
Herzlich, Susanne
Jetzt 30 Tage ausprobieren
















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